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Handy: Die virtuelle Welt auf dem kleinen Display
Aug 19th, 2008 by Bartosz Wilczek

Die unendlichen Weiten des Internets in einer Hand: Das mobile Internet ist auf dem Vormarsch und bietet schlaue Anwendungen.

Handy Neu G 01 in
Seit der Lancierung des iPhone ist klar: Das Internet wird zur Standardanwendung fürs Handy.

Clevere Funktionen
Wer mit dem Mobiltelefon surft, kann unterwegs nicht nur E-Mails schreiben und Online-Zeitungen lesen, sondern auch Fahrpläne abrufen, sich mit Freunden vernetzen und Wissen anzapfen (siehe unten). Bis 2013 werden in Westeuropa rund 38 Prozent aller Handy-Nutzer vom mobilen Internet Gebrauch machen. Das wären laut dem Marktforschungsinstitut Forrester dreimal mehr als heute. Bis dahin gilt es aber, zwei Hürden zu überwinden.

Zwei Hürden

Erstens «sind tiefere Tarife fürs mobile Internet ein wichtiger Schritt», sagt Google-Sprecher Matthias Meyer. «Zudem sollten die Telekommunikationsunternehmen ihre Preise transparenter gestalten», ergänzt Robert Furger, Geschäftsführer von search.ch. Zweitens muss die Technik weiter reifen. «Wir erwarten, dass in den kommenden Jahren voll funktionsfähige Handy-Browser zum Alltag gehören», sagt Meyer.

Vernetzung
Mit dem deutschen sozialen Handy-Netzwerk Aka-Aki hat man seine Freunde stets griffbereit. Und das Beste: Dank Bluetooth kann man die Profile aller Mitglieder anschauen, die sich im Umkreis von 20 Metern befinden. Der Service ist kostenlos.
www.aka-aki.com

Service
Die Schweizer Suchmaschine search.ch hat fürs Handy die wichtigsten Funktionen zu einer kostenlosen Kompaktversion geschnürt. Damit kann man unterwegs Telefonnummern suchen, Fahrpläne abrufen und Wetterprognosen nachlesen.
www.search.ch

Wissen
Auch das Meyers Taschenlexikon macht mobil und präsentiert eine Ausgabe für das kleine Display – mit verlässlichem Wissen für unterwegs. Das Lexikon umfasst 150 000 Stichwörter und steht kostenlos zum Nachschlagen und Recherchieren bereit.

http://mobile.lexikon.meyers.de

Orientierung
Dank Google Maps Mobile verliert das Schweizer Handy nie die Orientierung – im öffentlichen Verkehr. Der Nutzer gibt Start- und Zielort ein und wählt anschliessend die gewünschte Streckenoption. Den Service gibt es kostenlos für fast jedes Java-fähige Handy.
www.google.com/gmm

Von Bartosz Wilczek

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