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News Upshot: Mobiles Internet im Aufwind
Aug 23rd, 2010 by Kevin Lancashire

Weltweit nutzen 4 Milliarden Menschen ein Mobiltelefon und es gibt 1.5 Milliarden Internetnutzer.
Bereits 20 Prozent der verkauften Mobilgeräte sind Smartphones (Internetkonnektivität). Apple hält derzeit den Platz sieben. Im Vergleich zum Spitzenreiter Nokia jedoch nur mit einem Gerät.

Smartphones auf Erfolgskurs

1/5 weltweit verkaufte Handys im zweiten Quartal 2010 Smartphones = 61,6 Millionen. Das ergab eine Studie von Gartner. • Der finnische Handyhersteller Nokia liegt mit 34,2 Prozent an der Spitze. • Samsung (20.1 Prozent) • LG (9) • Apple hält mit 2.7 (Platz sieben).

Google kontert mit HTC-Tablet

Noch Ende Jahr will Google mit einem Android-Flachrechner auf den Markt kommen.

Apples Minipad

Ende Jahr soll das iPad einen kleinen Bruder bekommen: Auf 7 Zoll soll das Display verkleinert worden sein.

Digital Upbeat: Produktivitäts-Killer
Aug 21st, 2010 by Kevin Lancashire

news.ch-Chefredaktor und Online-Spezialist Kevin Lancashire berichtet jede Woche exklusiv für news.ch über die Top-Themen der Digital- und Multimedia-Welt. Heute geht es unter anderem darum, wie sich die E-Mail-Flut bändigen lässt und warum Murdoch mit seiner digitalen Zeitung scheitert. (Kevin Lancashire)

Management-Berater David Allen beschreibt in seinem Bestseller «Getting Things Done», wie Sie die tägliche E-Mail-Flut bändigen und E-Mails effizienter nutzen.
«Es ist sehr einfach, mit meinem System Ordnung in seiner Inbox zu schaffen und seinen Kopf für Wichtiges frei zu halten», sagte der Produktivitäts-Guru letzte Woche gegenüber CNN.

Erfolg mit Aktionen

Entscheiden Sie für jede Nachricht, was es zu tun gilt: Mit dem Nachbarn telefonieren, eine Bestellung abschicken oder die Apotheke aufsuchen.
Notieren Sie konkrete Aktionen in der Aufgabenliste oder im Kalender. Der Experte rät dazu, E-Mails, die keine Handlung erfordern, in einem A-Z-Dateisystem abzulegen. David Allen empfiehlt ferner Aktionen in To-Do-Listen nach Orten zu bündeln: Für ein wichtiges Telefonat ist eine ruhige Umgebung erforderlich. Andere Arbeiten lassen sich problemlos im lärmigen Zugabteil erledigen.

Nach der Lektüre von «Getting Things Done» war ich überzeugt meine Produktivität steigern zu können. Das Führen von ortsgebundenen Listen ist zum morgendlichen Ritual geworden. Die manuelle Bewirtschaftung meines Posteinganges ist hingegen nicht praktikabel. Meine E-Mail-Inbox platzt aus allen Nähten.

Der intelligente Posteingang

«Mehrere Posteingänge» ist ein Gmail-Dienst, der Nachrichten organisiert und archiviert.
Unter dem Menüpunkt Einstellungen definieren Sie Kriterien für die neuen Posteingänge: «is:unread» zeigt alle ungelesenen E-Mails an. «has:attachment» filtert Ihre elektronische Korrespondenz nach Dateien im Anhang.

Für meine Arbeit irrelevante Post verschwindet so in einer separaten Inbox. Aus den Augen aus dem Sinn. Die Bekanntgabe der eigenen E-Mail, etwa für die Registrierung bei Online-Einkäufen, ist unvermeidbar. Profitieren Sie von der ‘+’-Methode von Gmail. Ohne eine neue E-Mail-Adresse einrichten zu müssen, können Sie Letztere je nach Verwendungszweck kennzeichnen: peter.muster+einkauf@gmail.com. Mittels Filtereinstellung definieren Sie dann den Zielort der entsprechenden Korrespondenz. Beispielsweise die automatische Weiterleitung zum Sekretariat.

Ablenkung im Informationszeitalter

Der renommierte Informationsdesigner David McCandless nennt in seinem Modell «Hierarchy of Digital Distractors» die Störenfriede beim Namen: Telefonieren, Systemausfall und E-Mail führen die Auflistung an. Gegen diese Produktivitätskiller gibt es kein Patentrezept. Ich nehme Telefonanrufe vorrangig in nicht produktiven Zeiten entgegen, etwa kurz nach acht Uhr morgens oder spätnachmittags.
Stürzt ein Computer ab, besorge ich einen Ersatz. Seitdem ich alle Dokumente mit «Google Docs» und «Windows Live» archiviere, kein Grund zur Panik. Die E-Mails verwalte ich nach David Allen.

Post-Print-Ära: Bezahlinhalte

Rupert Murdoch will eine digitale Zeitung für mobile Lesegeräte wie das iPad produzieren. Die Finanzierung soll mit Bezahlinhalten sichergestellt werden.

«Auch junge Leute werden wieder Zeitungen lesen», prophezeit der 79-jährige Unternehmer. Murdochs führt ins Feld, dass der Verkauf von Musik übers Internet von Erfolg gekrönt ist.

Aus der Not geborene Konzepte für die Rettung der Zeitung sind meines Erachtens alle zum Scheitern verurteilt. Anders als bei der Zeitung funktionieren digitale Magazine wie etwa die Flipboard-Anwendung für das iPad nicht nach dem Prinzip der «Top-Down-Kommunikation». Der Themenmix wird vom Leser gesteuert.

Anmelde-Dienste: Google vs Facebook

Der US-Softwarehersteller «Janrain» hat das Anmeldeverhalten von Internetanwendern auf 250 000 Websites und Internetdiensten untersucht. Laut der Studie melden sich 40 Prozent der Nutzer mit der Google ID und 24 Prozent über Facebook an. Twitter und Windows Live motivieren gerade mal 5 Prozent zu einer Anmeldung.

Das Ergebnis der Studie überrascht mich nicht. Seit Jahren nutze ich täglich Google-Dienste. So melde ich mich auch zur Nutzung von neuen Internetdiensten mittels «OpenID» an. Mein Passwort für Windows Live habe ich längst vergessen.

Was das Teilen von Inhalten mit Freunden angeht, führt Facebook mit 53 Prozent. Twitter folgt mit 37 Prozent. Das Empfehlen von Inhalten via soziale Netzwerke ist ein mächtiges Instrument für Werbung im Internet. Die Wirkung von «Social Advertisment» ist ähnlich mächtig wie die Mund-zu-Mund-Propaganda. Mit dem heute in den USA lancierten «Places»-Dienst, der die eigene Position im Facebook-Profil anzeigt, wird die Popularität von Geo-Location kometenhaft zunehmen. Unternehmen werden Ihren Standort auf «Places» eintragen. Das Game «InCrowd» vereint in naher Zukunft die Vorzüge der Echtzeit-Kommunikation mit Freunden im sozialen Netzwerk und deren Augenthaltsort.
Als überzeugter «Foursuare»-Fan, freue ich mich auf «GPS for the Masses». Mit 500 Millionen Facebook-Mitgliedern, überholt «Places» das Startup «Foursquare» in wenigen Wochen. «Der Einstieg von Facebook bei Ortsdiensten, zeigt, dass Foursquare auf dem richtigen Weg ist», so Foursquare-CEO Dennis Crowley gegenüber CNN. Twitter und Facebook koexistieren ja auch, obschon beide den Nutzern das Verfassen von Kurzbotschaften anbieten.

Sicherheitsleck: Datei mit 100 Millionen Facebook-Profile
Jul 29th, 2010 by Kevin Lancashire

Der Sicherheitsexperte Ron Bowes hat eine Datei mit 100 Millionen Facebook-Profilen ins Netz gestellt.

Die Datei liefert folgende Informationen:

  • Name jedes in der Suche aufgeführten Facebook-Anwenders.
  • URL der aufgelisteten Facebook-Profile.

Blog von Ron Bowes: skullsecurity.org

Facebook Directory

Adobe kauft Schweizer Firma Day für 240 Millionen US Dollar
Jul 28th, 2010 by Kevin Lancashire

Das US-Unternehmen Adobe Systems übernimmt die 1993 in Basel gegründete Firma Day Software (Bidule) für 240 Mio US Dollar.

Day verkauft unter anderem das Content Management System CQ5.
Das System setzt keine Softwareinstallatiom beim Kunden voraus und die Inhaltsbausteine lassen sich via Drag&Drop auf der Website platzieren. Mehrsprachigkeit, Integration von Kalendern und Dienste zur Analyse des Website-Traffics werden im Screencast auf der Firmenwebsite als Alleinstellungsmerkmale des Content Managements genannt.

Queen Elizabeth auf Flickr
Jul 26th, 2010 by Kevin Lancashire

Nach Youtube und Twitter veröffentlichen die PR-Agenten der Queen heute einen Fotostream auf dem Flicker-Dienst.

Foto-Album der Royals

Twitter: British Monarchy

Geheime Afghanistan-Dokumente im Internet
Jul 26th, 2010 by Kevin Lancashire

91’731 Dokumente aus Datenbanken des US-Militär sind am Sonntag von ‘WikiLeaks’ im Internet publiziert worden.

Julian Assagne, Gründer der Whistleblower-Website WikiLeaks sagt sinngemäss, die Dokumente zeigen ein unverfälschteres Bild des Afghanistan Krieges, als die Medienberichterstatung oder Propagande der Regierungen dies tun.

Lesen Sie die brisanten Dokumente auf WikiLeaks

Knebelvertrag für Facebook aus dem Jahr 2003: Paul Ceglia fordert 84%
Jul 21st, 2010 by Kevin Lancashire

Von Kevin Lancashire (Schweiz)

Der US-Unternehmer Paul Ceglia klagt gegen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.
Er habe Anrecht auf 84 Prozent des sozialen Netzwerks Facebook.

Facebook hat heute (1:30 p.m., NY) vor Gericht auf Ungültigkeit des Vertrags plädiert.

Vertrag zwischen Zuckerberg und Ceglia datiert vor der Unternehmensgründung von Facebook

Die Facebook-Anwältin Lisa Simpson betstätigt die Existenz des zweiseitigen ‘Work for Hire’-Vertrags zwischen Webdesigner Ceglia (37) und Programmierer Zuckerberg (26) laut US-Medien. Sie stellt in Frage, ob Zuckerberg das Papier unterzeichnet hat, ohne den Vertrag offiziell als Fälschung zu bezeichnen.
Der Kontrakt bezieht sich auf “The Facebook” und wurde einige Monate vor der Gründung von Facebook Inc. aufgesetzt. “Wir haben ernsthafte Fragen zur Authentizität des Vertrages”, wird die Anwältin in US-Medien zitiert.

Designer sucht 2003 via Craiglist Programmierer: Zuckerberg unterbietet die Konkurrenz

Der Webdesigner und Holzhändler Paul Ceglia hat dem Gericht in Allegany County (New York) einen Vertrag vorgelegt, den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am 28. April 2003 für das Programmieren einer Street Mapping Website (Projektname: StreetFax) unterschrieben haben soll.

Ceglia investiert 1000 Dollar in ‘The Facebook’

Vereinbart wurde ein zusätzliches Investment Ceglias von tausend Dollar für ein Seitenprojekt von Zuckerberg, eine Plattform für Harvard Studenten namens ‘The Facebook”.
Für die Programmierung von ‘The Facebook’ habe Ceglia weitere tausend Dollar investiert und dafür vertraglich 50 Prozent Anteil an ‘The Facebook’. Pro Tag, um den sich der Start der Website verzögere, habe Ihm Marl Zuckerberg ein weitere Prozent zugesprochen. The Face Book’ ging 34 Tage zu spät, am 4. Februar 2004, online.

Marktwert von Facebook

Demnach stehen Ceglia 84 Prozent von 11-12.5 Mio US Dollar Marktwert zu.
Rechnet man einen 2009 von ‘Digital Sky Technologies’ erworbenen Anteil hoch, erhärtet sich der Schätzwert. Michael Brush von MSN Money Central sagt, Facebook sei sogar 30 Milliarden Dollar wert. Die Anzahl User auf Facebook sei mit 500 Millionen auf Augenhöhe mit dem chinesischen Netzwerks ‘Tencent’ (428 Millionen User, Wert: 32 Milliarden US Dollar).

Paul Ceglia – Geschäfte des Holzhändlers im Visier der Justiz

Gegen Ceglia und seine Frau ist noch ein Verfahren aus dem Jahr 2009 im Gang. Ceglias Firma, ‚Allegany Pellets‘ habe Anzahlungen von 200’000 Dollar für die Lieferung von Holzpellets erhalten. Die Ware habe die Kunden jedoch nie erreicht.

Firmenanteile von Rockstar Bono, Digitale Sky Technologies und Microsoft

Erschwerend kommt hinzu, dass Zuckerberg bereits grosse Anteile seiner Firma an Investoren wie Microsoft oder Rockstar Bono verkauft hat. Dies käme einem Vertragsbruch mit der vermeintlichen Vereinbarung mit Ceglio gleich.

Zuckerbergs Harvard-Komilitonen von ConnectU klagten 2004

Bereits 2008 konnte Zuckerberg eine Klage der Gründer des sozialen Netzwerkes ConnectU mit einer Zahlung von 65 Millionen Dollar abwenden. Drei Harvard Studenten hatten ihm vorgeworfen, ihre Ideen für sein Projekt gestohlen zu haben. Cameron and Tyler Winklevoss and Divya Narendra hatten Zuckerberg zur Programmierung einer Dating Website für Harvard Studenten angestellt. Er habe das Projekt verzögert und kurz darauf in Palo Alto das Unternehmen Facebook Inc. gegründet. Facebook war ursprünglich Studenten von Elite-Unis vorbehalten.

Kommentar

Mark Zuckerberg soll 2004 für den Kauf von Servern 50’000 US Dollar investiert haben. Einen substantiellen Beitrag, hat er von seiner Familie erhalten.
So im Buch ‘The Facebook FX’ nachzulesen.

Ich bezweifle, dass der Unternehmer Zuckerberg, für lediglich 1000 Dollar einen Anteil von 50 Prozent von ‘The Face Book’ an Paul Ceglia abgetreten hat.

Ein Investment von 1000 Dollar, noch vor der offiziellen Gründung des Unternehmens Facebook Inc. rechtfertigt keinen Anteil von 50%. Ceglia hat keine für den Erfolg von Facebook relevanten Ideen beigesteuert. In seinem Facebook-Profil brüstet er sich als “Facebook Owner”.

Mark Zuckerberg hatte schon vor Facebook mit ‘Facemash’ sein Talent Studenten für soziale Interaktion via Internet zu begeistern bewiesen. Auf dieser Plattform gaben Studenten eine Bewertung hinsichtlich der Attraktivität von Komilitonen ab. Der Erfolg von Facebook basiert in der Anfangsphase auf dem Bedürfnis von Studenten sich für Vorlesungen mit attraktiven Studentinnen einzutragen. Facebook bot einen Dienst, der zeigte, für welche Kurse sich jemand im nächsten Semester angemeldet hatte. Dies zeigt, dass Zuckerberg eigene Ideen konsequent weiterentwickelt hat.

Quote Zuckerberg (ABC World News, Diane Sawyer, 22.07.2010: “We did not sign a contract that says that he [Ceglia] has any right to ownership over Facebook.”

Gerichtsdokumente: Anklage gegen Facebook von Paul Ceglia

Buchtipp: The Facebook Effect

Facebook-Profil von Paul Ceglia

Facebook Movie: ‘The Social Networks’ (ab Herbst im Kino)

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Bildquelle: facebook.com

Was geht?
Mai 7th, 2009 by Kevin Lancashire

Virus Krise in

Aufgepasst: Nur für Super-Brains!
Apr 27th, 2009 by Bartosz Wilczek

29 Media Web in

Ob Kontinente, alle Länder Afrikas, die Bundesstaaten der USA oder die Metrostationen von Paris – mit dem Internet-Service «geckno.com» kann man ganz einfach die schwierigsten Geografie-Knacknüsse knacken und die spitzfindigsten Listen auswendig lernen. Natürlich kann man auch eigene Listen erstellen und anderen Super-Brains zur Verfügung stellen. Na dann: Das Hirnen geht los.
http://geckno.com

Aktive Haut, digitaler Schmuck und TV-Linsen
Apr 22nd, 2009 by Bartosz Wilczek

Der Futurologe Ian Pearson blickt am Zürcher Digital-Festival Tweakfest in die Zukunft der Technik.

Pearson in

Der TV hat ausgedient. In zehn Jahren kann man mit sogenannten aktiven Linsen Filme anschauen – und zwar in 3D und mit geschlossenen Augen. «Die Displays werden sich anfühlen wie die heutigen Kontaktlinsen», sagt Ian Pearson. Der Mathematiker und Physiker muss es wissen. Er erforscht die Zukunft, früher im Auftrag der British Telecom, heute selbstständig.

Um die Zukunft zu lesen, analysiert Pearson Studien und spricht mit Spezialisten. «Dann setze ich mich hin und denke. Ich nutze mein Wissen und ziehe Schlüsse für die Zukunft.» Diesen Freitag präsentiert er im Rahmen des Zürcher Digital-Festivals Tweakfest seine neusten Prognosen. Die meisten treffen ein. «Zu 15 Prozent liege ich aber falsch», gesteht der Futurologe.

Mit Hirnströmen Games bedienen
Sicher sei aber: Klobige Handys und MP3-Player sterben aus. Infolge der Miniaturisierung wird man sich digitalen Schmuck anziehen und diesen durch Gestik bedienen. Und über die sogenannte aktive Haut wird man mit dem Nervensystem kommunizieren, Empfindungen aufzeichnen und abspielen.

Ein Stück Zukunft gibt es bereits am Tweakfest. An der Vernissage wird der Prototyp des Epoc ausgestellt. Das Neuro-Headset zieht man wie einen Helm an und kann so direkt mit den Hirnströmen etwa Computerspiele bedienen.

Bartosz Wilczek

www.tweakfest.ch

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© Kevin Lancashire