In den Wintermonaten zieht es Herrn und Frau Schweizer auf die Piste. Und wer auf dem Snowboard oder auf den Skiern telefonisch erreichbar bleiben will, ist mit dem Outdoor-Handy XP3 des US-amerikanischen Handy-Herstellers Sonim gut beraten.
Wasser und Dreck sind kein Problem Denn das XP3 ist für alle gedacht, die in extremen Umgebungen arbeiten oder Sport treiben und widersteht laut dem Hersteller Wasser, Staub, Schmutz, Vibrationen, starken Temperaturschwankungen und einem Fall aus mehreren Metern Höhe.
Das Display ist extrem kratzfest und hat eine Beschichtung, die Reflexionen verhindert. Dank den grossen, weit auseinander stehenden Tasten soll man das Handy auch mit Handschuhen bedienen können. Auf Features wie Kamera oder Musik-Player verzichtet Sonim. Das Surfen im Internet ist aber mit dem Java-Browser Opera Mini möglich. Des Weiteren ist das XP3 mit Bluetooth ausgestattet. Das Sonim XP3 ist für 549 Franken erhältlich.
Von Bartosz Wilczek www.sonim.ch
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Weil man Shakespeares Werke jetzt auch auf dem Handy lesen kann, könnten E-Books bald hinfällig werden.
Hat Amazons Kindle bald ausgedient?
2008 war unter anderem das Jahr des elektronischen Buchs. Amazon verkaufte mutmasslich rund 380 000 Stück seines E-Readers Kindle, und auch der Reader von Sony war alles andere als ein Ladenhüter.
Dennoch könnte die junge Erfolgsgeschichte des elektronischen Buchs schon bald wieder zu Ende sein. Immer häufiger nämlich wird Literatur direkt auf dem Handy konsumiert. Zumindest deuten die Verkaufszahlen des iTunes App Store in diese Richtung. Gemäss dem App-Hersteller Readdle sollen bereits 300 000 iPhone- oder iPod-Touch-Benutzer Shakespeares gesammelte Werke gekauft haben.
In der Tat spricht einiges dafür, digitale Bücher nicht auf einem E-Reader, sondern auf einem Smartphone zu lesen. Adam Parks, der geschäftlich viel unterwegs ist und gerne elektronische Bücher liest, sagt gegenüber Business Week, dass er Literatur lieber auf seinem iPhone konsumiert, weil er dieses ohnehin immer bei sich trägt und so kein zusätzliches Gerät mitführen muss.
Zudem bezahlt man bei iTunes weniger für ein Buch als im Kindle Store von Amazon. Beispielsweise kostet eine Sammlung von 14 Kinderbüchern, darunter Klassiker wie Alice im Wunderland, Gullivers Reisen oder Robinson Crusoe, bei iTunes USA gerade mal 99 Cent. Dies ist auch der Preis, den Amazon allein für Alice im Wunderland verlangt. chi
Bilder im Internet geben Hinweise auf ein iphone nano.
Um kaum einen anderen Konzern ranken die Gerüchte so dicht wie um Apple. Insbesondere im Vorfeld von Anlässen, auf denen mit der Präsentation neuer Produkte zu rechnen ist, steigt die Zahl der Spekulationen rasant an. Dies ist auch jetzt, kurz vor der auf Anfang Januar anberaumten Macworld Expo 2009, nicht anders.
Wie viel an den jeweiligen Gerüchten dran ist, zeigt sich freilich immer erst dann, wenn Steve Jobs die Bühne betritt und den Schleier lüftet. Tatsache ist jedenfalls, dass im Online-Shop des Apple-Zubehör-Herstellers XSKN diesen Monat bereits Hüllen für ein iPhone Nano aufgetaucht sind. Das zugehörige Foto zeigt – analog zum iPod Nano 4G – ein iPhone, das etwas niedriger und schmaler als das Original daherkommt.
Für die Stichhaltigkeit dieses Hinweises spricht der Umstand, dass derselbe Hersteller bereits in der Vergangenheit Bilder von Produkten veröffentlicht hat, bevor diese von offizieller Stelle präsentiert wurden. Letztendlich bleibt einem aber auch diesmal nichts anderes übrig als abzuwarten, bis Steve Jobs im Januar die Bühne betreten und den Schleier lüften wird. chi
Das Nokia 7100 Supernova ist ein Lifestyle-Handy.
Wenn ein Stern am Ende seiner Lebenszeit explodiert, nimmt seine Leuchtkraft um ein Millionenfaches zu. Dieses schnell eintretende, helle Aufleuchten nennt man eine Supernova. Zwar benennt der finnische Handyhersteller sein neues Lifestyle-Handy nach diesem aufsehenerregenden astronomischen Ereignis. Das Nokia 7100 Supernova ist aber alles andere als aufregend.
Mehr Schein als Sein Das Nokia-Handy hat weder einen schnellen Internet-Zugang noch ausreichend Speicherplatz für reichlich Musik oder Videos. Mit 1,3 Megapixeln vermag auch die Kamera nicht zu überzeugen.
Das Slide-Handy kommt zwar mit einem klaren Design in den Farben Rot, Schwarz oder Blau daher. Dennoch: Der Verdacht kommt auf, dass der neue Stern am Nokia-Himmel schnell verglüht. Das Nokia 7100 Supernova ist ohne Abonnement ab 168 Franken im Handel erhältlich.
Von Bartosz Wilczek
Und wieder einmal brodelt die Gerüchteküche. In China soll der Prototyp eines neuen iPhones aufgetaucht sein. Das iPhone 4G sei gegenüber dem iPhone 3G, das derzeit im Handel ist, in entscheidenden Bereichen überlegen. Zum Bespiel: So soll das neue Apple-Handy im UMTS-Betrieb eine deutlich höhere Akkulaufzeit haben. Dies schreibt das Online-Magazin «Netzwelt» unter Berufung auf das amerikanische Blog «The Infinite Loop». Mehr Speicherplatz und bessere Kamera Darüber hinaus habe das iPhone 4G einen internen Speicher von 128 GB und eine integrierte Digitalkamera mit einer Auflösung von 5 Megapixeln – die heutige iPhone-Kamera hat lediglich 2 Megapixel. Das neue Apple-Handy soll ausserdem auf der Vorderseite über eine zweite Kamera für Videotelefonie verfügen.
Ob tatsächlich eine neue Version des iPhones in den Startlöchern steht, erfährt man wohl am 5. Januar 2009 auf der «Macworld Conference & Expo». Schliesslich präsentiert Apple an der jährlichen Messe neue Produkte – 2007 etwa das erste iPhone und 2008 das MacBook Air.
«Macworld Conference & Expo» Netzwelt
Das Nokia N79 zeigt sich farbenfroh und musikalisch.
Die Finanzkrise macht auch vor dem finnischen Handy-Primus nicht halt. Wie unlängst bekannt wurde, will sich Nokia aus dem japanischen Markt zurückziehen – offenbar konnte sich der Handyhersteller nicht gegen die heimische Konkurrenz durchsetzen. Damit es in den USA und Europa besser läuft, führt Nokia neue Produkte ins Feld. Das Nokia N79 etwa setzt auf innovative Farbgestaltung und Musikgenuss.
Farben und Sound
Man kann zwischen fünf auswechselbaren Covern in den Farben Blau, Weiss, Braun, Grün und Rot wählen. Das clevere Handy wiederum denkt mit und passt die Farbe des Displays wie ein Chamäleon automatisch an das ausgewählte Cover an.
Die 4 GB grosse microSD-Speicherkarte bietet ausreichend Platz für viel Musik, die man auch ungeniert geniessen kann. Schliesslich verspricht der Akku mehr als 24 Stunden Musikwiedergabe. Darüber hinaus verfügt das neue Nokia-Handy über eine 5-Megapixel-Kamera, GPS sowie einen schnellen Internetzugang. Das Nokia N79 ist ohne Abonnement für 698 Franken im Handel erhältlich.
Das neue Smartphone von HTC ist ein elegantes Business-Werkzeug.
Eines schon mal vorweg: Das S740 will nicht gestreichelt und schon gar nicht «betatscht» werden. Schliesslich kommt das neue Business-Handy aus dem Hause HTC ohne Touchscreen aus, setzt dafür aber auf eine vollständige ausschiebbare Tastatur auf der man bequem E-Mails schreiben kann.
Schlank und leistungsfähig Professionelle Distanz signalisiert das Smartphone auch mit seinem Aussehen. Schlank, kantig und in ein elegantes Schwarz gehüllt ist das S740 die perfekte Begleitung im täglichen Büroeinsatz.
Zumal das S740 wirklich nur das Geschäft im Kopf hat. Mit 2,4 Zoll ist das Display zu klein, um Spielchen zu spielen oder Videos anzuschauen. Dafür verfügt das HTC-Handy über einen sehr schnellen Internetzugang, GPS, eine 3,2-Megapixel-Kamera und einen Akku, der auch Überstunden mitmacht und laut Hersteller Gespräche mit bis zu 320 Minuten ermöglicht.
Das HTC S740 ist hierzulande ohne Abonnement für 669 Franken erhältlich. wil
iPhone-Killer: Nokia hat das N97 vorgestellt.
«Wir sind dabei, das Internet umzuwandeln». Diese doch grossen Worte sprach Nokia-CEO Olli-Pekka Kallasvuo am Event «Nokia World 2008 in Barcelona» – und präsentierte auch gleich die neusten Produkte, mit denen man diese Worte in die Tat umsetzen will. Im Fokus steht das N97. Das neue Flaggschiff der Nokia Nseries wurde speziell für die mobile Internetnutzung entwickelt und verfügt neben einem schnellen Internetzugang auch über GPS, einen stattlichen 3,5-Zoll-Touchscreen sowie eine vollständige, ausschiebbare Tastatur.
Daneben gehören auch eine 5-Megapixel-Kamera und ein interner Speicher von 32 GB zur Ausstattung. Auf den ersten Blick kann man das N97 also als einen ernst zu nehmenden Konkurrenten für das iPhone bezeichnen. Der Marktstart ist für Juni 2009 geplant. Man darf sich also noch gedulden. wil
Link: Fotostrecke N97
Mit dem G1 greift Google das iPhone von Apple an.
Mit Google kann man im Internet recherchieren, E-Mails schreiben, Termine verwalten und seit einigen Wochen auch telefonieren. Im Oktober lancierte der Internetgigant zusammen mit dem Handyhersteller HTC in den USA das erste Mobiltelefon, das mit dem Google-Betriebssystem Android ausgestattet ist. Jetzt ist das Google-Handy G1 auch in der Schweiz erhältlich, vorerst aber nur in der US-Version. Eine deutsche Ausführung soll nächstes Jahr folgen.
«.ch» gehört zu den ersten, die das Google-Handy begutachten können. Wie das iPhone auch, hat das G1 einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Während das iPhone aber auf Multi-Touch setzt, kann man das G1 nur mit einem Finger bedienen. Dafür hat das Google-Handy eine ausschiebbare, vollwertige Tastatur, mit der man bequem E-Mails tippen kann. Das G1 verfügt des Weiteren über einen schnellen Internetzugang und eine 3,2-Megapixel-Kamera. Das G1 ist bei digitec.ch erhältlich.
Ohne Abo kostet es 849 Franken, zusammen mit einem Abo von Swisscom, Orange oder Sunrise gibt es das Handy ab 269 Franken. www.digitec.ch
Mit dem Touch HD greift HTC das iPhone von Apple an.
Bis zur Bescherung ist es zwar noch etwas hin. Auf dem Schweizer Handy-Markt herrscht aber seit geraumer Zeit ein Kampf um die besten Plätze unter dem Weihnachtsbaum. Nun ist auch der taiwanesische Handy-Hersteller HTC ins Rennen eingestiegen und hat das Portfolio fürs Weihnachtsgeschäft vorgestellt, wie Florian Seiche, Vize-Präsident von HTC Europe, das Ziel der gestrigen Pressekonferenz formulierte.
Unter den vorgestellten Produkten ist das HTC Touch HD hervorzuheben, schliesslich ist das Multimedia-Handy auch das Flaggschiff von HTC im Kampf gegen das iPhone von Apple. Die Ähnlichkeit zum iPhone ist denn auch nicht zu übersehen.
Grosses Display Wie das Apple-Handy auch, verzichtet das HTC Touch HD auf Tasten und setzt dafür auf ein berührungsempfindliches Display. Mit 3,8 Zoll ist der Bildschirm sogar grösser als jener des iPhones. Des Weiteren hat das HTC-Handy einen schnellen HSDPA-Internetzugang, GPS und eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus. Das HTC Touch HD ist ab Mitte November ohne Abonnement für 1019 Franken erhältlich.