Schneller: Das iPhone 3G S von Apple
Apple hat mit dem iPhone 3G S nicht den grossen Überraschungs-Coup gelandet.
Wer vor einem Jahr ein iPhone 3G gekauft hat, wird für das Surfen im mobilen Internet, die Nutzung von Anwendungen oder den Mail-Versand kein neues Gerät benötigen. Zumal sich mit der neuen Betriebssystem-Version jetzt auch der Versand von Schnappschüssen per MMS und das Kopieren von Textbausteinen (Copy & Paste) realisieren lässt.
Das neue Apple-Handy empfiehlt sich Einsteigern, Multimedia-Fans und dem “Heavy User”. Letzterer surft unabhängig von Ort und Zeit: Am Strand, beim Einkaufen oder abends nach dem Zähneputzen.
Was bietet das iPhone 3G S?
Das neue Apple-Handy bietet dank verbesserter Kamera Fotos in 3-Megapixel-Qualität. Per Fingerdruck auf den Touchscreen lässt sich der Bildfokus bequem einstellen.
Die integrierte Videokamera-Funktion motiviert auch den Laien zum Produzieren von Web-Videos. Das Setzten von Start- und Endpunkt ist in wenigen Arbeitsschritten erledigt. Folglich entfällt das lästige Überspielen und Editieren auf den heimischen PC in vielen Fällen. Im Handumdrehen lassen sich die Schnappschuss-Videos direkt ab iPhone auf Youtube & Co. hochladen. (Achtung: Es entstehen Kosten für die Datenübertragung, wenn kein öffentlicher WLAN-Hotspot genutzt wird!)
Wer sich im Grossstadtdschungel besser zurechtfinden will, hat jetzt einen digitalen Kompass zur Hand. Dieser richtet das Kartenmaterial von Google Maps automatisch in Richtung des definierten Zielortes aus.
iPhone 3G S: Verbesserte Leistung
Ein faszinierendes Smartphone verliert bei schwacher Akkuleistung schnell an Glanz. Nicht so das neue iPhone:
Im Direktvergleich mit dem iPhone 3G punktete der Akku des neuen Apple-Handys. Rund 12 Stunden später war das Aufladen des Akkus nötig.
Auch die angepriesene Verdoppelung der Schnelligkeit von Anwendungen ist spürbar. Das Eintippen von Notizen und Verfassen von Mails ist merklich performanter.
Mobiles Internet liegt im Trend
Das iPhone ist dank intuitiver Bedienung, schickem Design und massentauglichen Anwendungen, wie etwa der Anzeige von Wimbledon-Resultaten (Wimbledon 2009 Applikation) ein wertvoller Alltags-Assistent. „Wir sehen auf unserem Mobilfunknetz eine rasante Steigerung der Datennutzung. So verdoppelt sich der Bedarf an Bandbreite alle 10 Monate im Mobilfunknetz. Übrigens alle 20 Monate im Festnetz. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen.“ So Olav Schulze, Pressesprecher bei Swisscom.
Mobiles Skype noch kein Thema
“Bedienkomfort und Gesprächsqualität der Internettelefonie sind noch nicht auf dem Niveau der gewohnten Mobiltelefonie.” Daher bleibe die klassische Mobiltelefonie für viele Kunden der Swisscom noch lange attraktiver als Skype, sagt Schulze.
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