Der Google-Dienst «AdSense» setzt Werbung auf Websites und Blogs.
Gerade während der Finanzkrise kommt eine zusätzliche Einnahmequelle sehr gelegen. Und wer mit seiner Website oder seinem Blog etwas dazuverdienen will, findet bei Google das passende Werkzeug. Denn dank dem Suchmaschinenbetreiber kann man nicht nur im Netz recherchieren, E-Mails schreiben und Termine verwalten – sondern mit ein wenig Know-how auch Geld verdienen.
Möglich macht dies «AdSense». Der Google-Dienst analysiert den Text auf Websites und platziert daneben passende Werbeanzeigen aus der Inserentendatenbank von Google. Auf einem Blog für Krimis etwa würden Anzeigen von Verlagen und Buchhandlungen erscheinen. Allerdings kann man auch steuern, welche Werbung angezeigt wird, um Inserate der Konkurrenz herauszufiltern.
Wer «AdSense» auf seiner Website oder seinem Blog einrichtet, erhält Geld, wenn Internetnutzer auf eine solche Anzeige klicken oder auf Basis von 1000 Aufrufen auf der Website. Über das Zahlungsmodell entscheiden die jeweiligen Inserenten. Der Gewinn wird zwischen Google und dem Betreiber der Website aufgeteilt, Google erhält aber «den kleineren Anteil», sagt Matthias Meyer, Sprecher von Google Schweiz.
Zahlen veröffentlicht Google nicht. Klar ist aber: Je mehr Leser beziehungsweise Klicks (siehe unten) eine Website hat, desto grösser ist der Gewinn.
So gibts viele Klicks:
Relevante und aktuelle Informationen locken Leser an. Google Analytics findet für Sie heraus, wer Ihre Leser sind und was diese wollen. Und mit dem Website Optimizer von Google kann das Design und der Inhalt der Website getestet und verbessert werden.
www.google.com/adsense
Von Bartosz Wilczek
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Google veröffentlicht Suchstatistiken für das Jahr 2008.
Nach welchen Schlagworten Herr und Frau Schweizer 2008 im Internet gesucht haben, weiss Google. Nun veröffentlicht der Internetgigant die Statistiken auf der Plattform «Google Zeitgeist». Der am häufigsten gesuchte Begriff in der Schweiz ist «Youtube», an zweiter Stelle folgt «Google» selbst. Und die beiden meistgesuchten Personen sind Barack Obama gefolgt von Roger Federer.
Und wie sieht es in den USA aus? Dort interessiert natürlich, wer im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen am häufigsten gegoogelt wurde. Ist es Obama, Biden, McCain oder doch Palin? Die Antwort ist wenig überraschend. Zumindest im Oktober, also im Monat vor den Wahlen, macht klar der Wahl-Gewinner Obama das Rennen und hat damit auch im Netz die Nase vorn. (wil)
Google Zeitgeist
Egal wie teuer eine Produktion auch ist, Fehler gibt es auch in den aufwendigsten Filmen. Die Macher der Website www.moviemistakes.com durchforsten aktuelle Blockbuster nach den witzigsten Schnitzern, erstellen Ranglisten und liefern Hintergrundinfos. Der Film mit den meisten Fehlern ist übrigens «Apocalypse Now». Der Antikriegsfilm von Francis Ford Coppola aus dem Jahr 1979 kommt auf 391 Patzer. wil www.moviemistakes.com
Gespräche über eine allfällige Salär-Erhöhung gehören sicher zu den anstrengenderen Situationen für einen Arbeitnehmer. Abhilfe schafft ein Lohnverhandlungssimulator. Den Link und mehr Informationen gibts hier…
Verdienen Sie genug? Finden sie es heraus mit dem Lohnrechner: Link zum Lohnrechner
Gutes Benehmen ist heute wieder im Kommen – im Web.
Jedenfalls sind in den letzten Monaten zahlreiche Ratgeber erschienen, die den guten Manieren auf die Spur gingen. Nach dem Internet-Knigge und dem Büro-Knigge gibts nun auch, zugegeben wenig überraschend, den Knigge fürs erste Date. Vieles was es zu den Themen Handy oder Zeitmanagement zu beachten gilt, liefert der Blog kaffeez.blogspot.com zum Nachlesen.
Bartosz Wilczek, www.punkt.ch kaffeez.blogspot.com
«Wired»-Magazin suchte Songs für die Amtseinhebung.
Darth Vader
In der Nacht auf heute hat Amerika seinen Präsidenten gewählt. Noch nie wurde einer Wahl so viel Musik beigemischt. Bruce Springsteen griff unlängst für Barack Obama zur Gitarre. Und auch P. Diddy, Jay-Z und Mary J. Blige machten sich während der Vorwahlen für den Demokraten stark.
Das US-Magazin «Wired» hat diese Woche bereits einen Schritt weiter gedacht und liess seine Leser Songs vorschlagen, die die jeweiligen Kandidaten bei der möglichen Amtseinführung am 20. Januar im Weissen Haus aufspielen sollen.
Gestern waren sich die «Wired»-Leser einig: Zu Barack Obama passt am besten der «Redemption Song» (das Ablöse-Lied) von Bob Marley. Und falls McCain das Rennen macht, soll der Star-Wars-Bösewicht Darth Vader seine Hauskapelle engagieren und den «Imperialen Marsch» zum Besten geben.
Musik für Obama Musik für McCain
Wer gerne einen guten Tropfen geniesst, findet hier ein preisgekröntes Angebot an Weinen von bezahlbarer Qualität. Bei der Verpackung setzt man auf das «Bag-in-Box»-Prinzip: Die Weine sind nicht in Flaschen abgefüllt, sondern in attraktiven Boxen, worin sie nach dem Öffnen noch zwei Monate lang frisch bleiben.
http://www.hauswein.ch
Musik-TV lanciert die Internetplattform MTV Music.
«Video Killed The Radio Star» singen The Buggles 1981 im ersten Musikvideo auf MTV. Heute verdrängt das Internet den TV-Star. Wer den Sound oder die zahlreichen Reality-Formate auf dem Musiksender MTV nicht mag, findet im Internet eine Alternative.
Duran Duran und Bowie Denn diese Woche startete die Betaversion des Musikvideoportals MTV Music. Das Archiv umfasst laut MTV derzeit rund 16 000 Musikvideos, darunter auch Raritäten aus der MTV-Schatztruhe und Konzertmitschnitte.
Auf MTV Music leben die Ikonen der 80er auf: Michael Jackson, David Bowie, Duran Duran – MTV Music zeigt sie alle. Und natürlich gibt es auch den Clip von «Video Killed The Radio Star» zu sehen. Die Clips sind als Flashvideo abrufbar. Die Qualität ist oftmals besser als beim Videoportal YouTube. wil
Einer der Stars der japanischen Handy-Literaturszene heisst Yoshi. Bereits 2002 sorgte er mit «Deep Love» für Furore. Der Schriftsteller aus Tokio versendet seine Romane in kleinen Portionen. Etwa drei Minuten braucht man, um eines der 100 Kapitel zu lesen.
Der typische japanische Handy-Roman ist ein Mix aus Mystery und Romantik und eher einfach gestrickt. Die Sätze sind kurz, Dialoge und Beschreibungen gibt es kaum. Zwar bestehe die Gefahr, dass sich viele Jugendliche an diese leichte Kost gewöhnen. Mit der Handy-Literatur wird aber zumindest «noch mehr geschrieben und gelesen», sagt Christa Dürscheid, Linguistikprofessorin an der Universität Zürich. Im deutschsprachigen Raum ist der Handy-Roman aber noch weitgehend neu.
Neue Formen gesucht Einen Versuch unternimmt der Zürcher Schriftsteller Oliver Bendel. Seinen Lucy-Luder-Krimi gibt es in Deutschland seit kurzem fürs Handy. «Autoren müssen sich von der Heiligkeit der Literatur verabschieden und bereit sein für Experimente», so Bendel. «Und Verlage müssen diese Entwicklung erst noch verstehen.»
Für Dani Landolf, Geschäftsführer des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbandes SBVV, ist die Handy-Literatur indes eher ein Phänomen aus der technikbegeisterten japanischen Gesellschaft, das im Gegensatz zum E-Book hierzulande keine bleibenden Spuren hinterlassen wird.
Nach Absprache mit der Musikindustrie legte Apple den Preis für den Download eines Songs im iTunes Store auf Fr. 1.50 fest. Woraus genau sich dieser Preis zusammensetzt, war bei Apple Schweiz nicht in Erfahrung zu bringen. Einem Artikel des Online-Magazins Slate zufolge sollen aber über 80 Prozent davon in die Taschen der grossen Plattenfirmen fliessen.
Ein Song für 20 Rappen Wem der Preis bei iTunes zu hoch ist, kann auf einen ausländischen Shop ausweichen, wo dasselbe Produkt oft viel günstiger im Angebot steht. Bei manchen Anbietern aus Osteuropa, zum Beispiel «mp3sugar.com» oder «mp3fiesta.com», kostet ein Song rund 20 Rappen, also fast acht mal weniger als im iTunes Store. Zwar ist bekannt, dass diese Unternehmen über kein Lizenzabkommen mit den Plattenkonzernen verfügen, doch braucht dies den Konsumenten letztlich nicht zu kümmern.
Rechtliche Situation Macht sich in der Schweiz strafbar, wer Musik bei einem ausländischen Billig-Shop einkauft? Nein, sagt Andreas Tschöpe von der Stiftung für Konsumentenschutz zu «.ch». Der Konsument trage keine Verantwortung, auch dann nicht, wenn es sich um eine dubiose Bezugsquelle handle. Dagegen sei es verboten, anderen die Musik auf seiner Festplatte zur Verfügung zu stellen, weil damit das Urheberrecht verletzt werde, so Tschöpe. Dies geschieht etwa dann, wenn man ein File-Sharing-Programm wie Limewire oder BitTorrent benutzt, wo Musik nicht nur herunter-, sondern auch hochgeladen wird. Weil sich Konsumenten, die bei osteuropäischen Anbietern einkaufen, in einer weitgehend rechtsfreien Zone bewegen, tragen sie auch allfällige Risiken selber. Hin und wieder war in Internet-Foren zu lesen, dass Besuchern solcher Shops ein zu hoher Betrag auf der Kreditkarte belastet wurde. Wer sich selbst ein Bild verschaffen möchte, kann die Website aom3.org besuchen: Hier tauschen Konsumenten ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Mp3-Shops aus. Tobias Chi