Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein portables “sixth sense”-Gerät entwickelt, welches jede Oberfläche ein einen Touch-Screen verwandeln kann, den der User mit Handgesten (vgl. iPhone) bedient.
Mit dem Gadget lässt sich beispeilsweise durch eine Handbewegung eine virtuelle Uhr auf das eigene Handgelenk zaubern.
Die Tech-Gurus am MIT haben dazu eine Webcamera, einen batteriebetriebenen Projektor und ein Mobiltelefon mit ihrer Erfindung verkabelt, die wie Modeschmuck getragen werden kann. Die Signale von der Kamera und dem Projektor werden in Smartphones mit Internetverbindung eingespiesen. Alles in allem kosteten die Teile läppische 300 US-Dollar.
Das Gadget kann zum Beispiel auf ein Flugzeugticket schauen und den Benutzer informieren, ob das entsprechende Flugzeug Verspätung hat oder in einem Bücherladen zu einem beliebigen Buch Rezensionen oder Informationen über den Autor projezieren.
“Abgesehen davon, dass man mit dem Ding seine Fantasie ’so cool wie Tom Cruise in Minority Report aussehen’ ausleben kann, kann das Gerät Sie mit allem verbinden, was vor Ihnen steht.” sagt Patty Maes vom MIT. “Wenn keine andere Oberfläche vorhanden ist, können sie sogar ihre eigene Hand als Projektionsfläche benutzen”.
Die Erfindung dürfte auch bei stockendem Small-Talk abhelfen. Künftig würden nämlich die Interessen des Gegenübers als Tagclouds auf dessen T-Shirt oder Anzug abgebildet. Damit die Projektion optimal erscheint, sollte das Gegenüber im wahrsten Sinne des Wortes eine “weisse Weste” haben.
Bilder im Internet geben Hinweise auf ein iphone nano.
Um kaum einen anderen Konzern ranken die Gerüchte so dicht wie um Apple. Insbesondere im Vorfeld von Anlässen, auf denen mit der Präsentation neuer Produkte zu rechnen ist, steigt die Zahl der Spekulationen rasant an. Dies ist auch jetzt, kurz vor der auf Anfang Januar anberaumten Macworld Expo 2009, nicht anders.
Wie viel an den jeweiligen Gerüchten dran ist, zeigt sich freilich immer erst dann, wenn Steve Jobs die Bühne betritt und den Schleier lüftet. Tatsache ist jedenfalls, dass im Online-Shop des Apple-Zubehör-Herstellers XSKN diesen Monat bereits Hüllen für ein iPhone Nano aufgetaucht sind. Das zugehörige Foto zeigt – analog zum iPod Nano 4G – ein iPhone, das etwas niedriger und schmaler als das Original daherkommt.
Für die Stichhaltigkeit dieses Hinweises spricht der Umstand, dass derselbe Hersteller bereits in der Vergangenheit Bilder von Produkten veröffentlicht hat, bevor diese von offizieller Stelle präsentiert wurden. Letztendlich bleibt einem aber auch diesmal nichts anderes übrig als abzuwarten, bis Steve Jobs im Januar die Bühne betreten und den Schleier lüften wird. chi
Der digitale Lifestyle wird zum Politikum: Dass Barack Obama einen iPod hat, teilte tatsächlich der Sprecher des designierten US-Präsidenten mit.
Noch bevor Barack Obama nach seiner Wahl zur Siegesrede vor seine jubelnden Anhänger trat, tippte er einen Eintrag auf MySpace. Wir haben Geschichte gemacht, schrieb der designierte amerikanische Präsident in sein Profil.
Dass sich Obama auch via Internet bei seinen Wählern bedankt, kommt nicht von ungefähr. Schliesslich hat der Demokrat die US-Wahl mit Hilfe des Internets gewonnen. Wie kein anderer Politiker hat es Obama verstanden, die US-Bürgerinnen und -Bürger auch über soziale Netzwerke zu mobilisieren.
Heftige Bestürzung in der Internetgemeinde
Nun ist der US-Wahlkampf vorbei, die Internetgemeinde wacht aber weiterhin über ihr Idol – und sorgt sich offenbar nicht nur um seine politischen Entscheide, sondern auch um den digitalen Lifestyle des zukünftigen US-Präsidenten.
Dass sich Obama während des Wahlkampfs als Mac-Fan outete, freute nicht nur Steve Jobs. Umso bestürzter war die Reaktion unter den Apple-Jüngern, als US-Blogs kürzlich vermeldeten, Barack Obama sei in einem Fitnessstudio mit einem MP3-Player aus dem Hause Microsoft gesichtet worden. Ein grosses Wehen und Klagen herrschte in der US-Internetgemeinde.
Stellungnahme gegenüber dem «Wall Street Journal»
Doch nun kommt heraus, dass alles nur ein Missverständnis ist. Ein Sprecher von Barack Obama stellte gegenüber dem renommierten «Wall Street Journal» unmissverständlich klar: Der designierte Präsident besitzt einen iPod. Der vermeintliche Microsoft-Player aus dem Fitnesscenter war also vermutlich nur geliehen, mutmassen Blogger.
Und die Moral von der Geschichte: Brack Obama sollte tunlichst seine Wahlversprechen einhalten. Denn zumindest die Internetgemeinde hat ein gutes Gedächtnis. wil
Yahoo und Microsoft haben die Charts der meistgesuchten Begriffe 2008 veröffentlicht.
Britney Spears ist noch immer gesucht, zumindest im Internet. Seit Jahren surfen Internetnutzer fieberhaft nach Neuigkeiten über den zwischenzeitlich gefallenen und neuerdings scheinbar wieder auferstandenen Pop-Star. Und auch 2008 belegte Britney wieder vordere Plätze in den Jahreshitparaden der Suchmaschinen, wie heise.de schreibt.
Ebenfalls auf den vorderen Rängen sind Pamela Anderson und Paris Hilton zu finden. Und wie steht es um die deutsche Lokalprominenz? Hier haben offenbar Rapper Bushido und Fussballer Lukas Podolski die Nase vorn. wil
Nur einmal aufgeführt geisterte «Carnival of Light» als Mythos durch die Geschichte der Beatles. In einem Interview mit der BBC gab Paul McCartney nun bekannt, dass er ein Mastertape vom Song besitze und dass er ihn veröffentlichen wolle. «Die Zeit ist gekommen, dass er seinen Moment bekommt.»
Das 14-minütige Experimentalstück «Carnival of Light» entstand 1967 im Rahmen einer fünfstündigen Session. McCartney gab den anderen Musikern Anweisungen, wie er gegenüber der BBC erklärte: «Ich sagte, schlagt auf die Trommel, spaziert rüber zum Klavier, spielt ein paar Noten, lauf einfach herum.»
McCartney wollte «Carnival of Light» bereits 1996 in der «Anthology»-Reihe veröffentlichen. Damals legte George Harrison sein Veto ein. Heute muss der Ex-Beatle die Nachlassverwalter von John Lennon und George Harrison sowie seinen ehemaligen Kollegen Ringo Starr überzeugen. Und bis dahin gibts auf Youtube eine einminütige Kostprobe zu hören, wie das Newsportal nationalpost.com schreibt.