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Knebelvertrag für Facebook aus dem Jahr 2003: Paul Ceglia fordert 84%
Jul 21st, 2010 by Kevin Lancashire

Von Kevin Lancashire (Schweiz)

Der US-Unternehmer Paul Ceglia klagt gegen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.
Er habe Anrecht auf 84 Prozent des sozialen Netzwerks Facebook.

Facebook hat heute (1:30 p.m., NY) vor Gericht auf Ungültigkeit des Vertrags plädiert.

Vertrag zwischen Zuckerberg und Ceglia datiert vor der Unternehmensgründung von Facebook

Die Facebook-Anwältin Lisa Simpson betstätigt die Existenz des zweiseitigen ‘Work for Hire’-Vertrags zwischen Webdesigner Ceglia (37) und Programmierer Zuckerberg (26) laut US-Medien. Sie stellt in Frage, ob Zuckerberg das Papier unterzeichnet hat, ohne den Vertrag offiziell als Fälschung zu bezeichnen.
Der Kontrakt bezieht sich auf “The Facebook” und wurde einige Monate vor der Gründung von Facebook Inc. aufgesetzt. “Wir haben ernsthafte Fragen zur Authentizität des Vertrages”, wird die Anwältin in US-Medien zitiert.

Designer sucht 2003 via Craiglist Programmierer: Zuckerberg unterbietet die Konkurrenz

Der Webdesigner und Holzhändler Paul Ceglia hat dem Gericht in Allegany County (New York) einen Vertrag vorgelegt, den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am 28. April 2003 für das Programmieren einer Street Mapping Website (Projektname: StreetFax) unterschrieben haben soll.

Ceglia investiert 1000 Dollar in ‘The Facebook’

Vereinbart wurde ein zusätzliches Investment Ceglias von tausend Dollar für ein Seitenprojekt von Zuckerberg, eine Plattform für Harvard Studenten namens ‘The Facebook”.
Für die Programmierung von ‘The Facebook’ habe Ceglia weitere tausend Dollar investiert und dafür vertraglich 50 Prozent Anteil an ‘The Facebook’. Pro Tag, um den sich der Start der Website verzögere, habe Ihm Marl Zuckerberg ein weitere Prozent zugesprochen. The Face Book’ ging 34 Tage zu spät, am 4. Februar 2004, online.

Marktwert von Facebook

Demnach stehen Ceglia 84 Prozent von 11-12.5 Mio US Dollar Marktwert zu.
Rechnet man einen 2009 von ‘Digital Sky Technologies’ erworbenen Anteil hoch, erhärtet sich der Schätzwert. Michael Brush von MSN Money Central sagt, Facebook sei sogar 30 Milliarden Dollar wert. Die Anzahl User auf Facebook sei mit 500 Millionen auf Augenhöhe mit dem chinesischen Netzwerks ‘Tencent’ (428 Millionen User, Wert: 32 Milliarden US Dollar).

Paul Ceglia – Geschäfte des Holzhändlers im Visier der Justiz

Gegen Ceglia und seine Frau ist noch ein Verfahren aus dem Jahr 2009 im Gang. Ceglias Firma, ‚Allegany Pellets‘ habe Anzahlungen von 200’000 Dollar für die Lieferung von Holzpellets erhalten. Die Ware habe die Kunden jedoch nie erreicht.

Firmenanteile von Rockstar Bono, Digitale Sky Technologies und Microsoft

Erschwerend kommt hinzu, dass Zuckerberg bereits grosse Anteile seiner Firma an Investoren wie Microsoft oder Rockstar Bono verkauft hat. Dies käme einem Vertragsbruch mit der vermeintlichen Vereinbarung mit Ceglio gleich.

Zuckerbergs Harvard-Komilitonen von ConnectU klagten 2004

Bereits 2008 konnte Zuckerberg eine Klage der Gründer des sozialen Netzwerkes ConnectU mit einer Zahlung von 65 Millionen Dollar abwenden. Drei Harvard Studenten hatten ihm vorgeworfen, ihre Ideen für sein Projekt gestohlen zu haben. Cameron and Tyler Winklevoss and Divya Narendra hatten Zuckerberg zur Programmierung einer Dating Website für Harvard Studenten angestellt. Er habe das Projekt verzögert und kurz darauf in Palo Alto das Unternehmen Facebook Inc. gegründet. Facebook war ursprünglich Studenten von Elite-Unis vorbehalten.

Kommentar

Mark Zuckerberg soll 2004 für den Kauf von Servern 50’000 US Dollar investiert haben. Einen substantiellen Beitrag, hat er von seiner Familie erhalten.
So im Buch ‘The Facebook FX’ nachzulesen.

Ich bezweifle, dass der Unternehmer Zuckerberg, für lediglich 1000 Dollar einen Anteil von 50 Prozent von ‘The Face Book’ an Paul Ceglia abgetreten hat.

Ein Investment von 1000 Dollar, noch vor der offiziellen Gründung des Unternehmens Facebook Inc. rechtfertigt keinen Anteil von 50%. Ceglia hat keine für den Erfolg von Facebook relevanten Ideen beigesteuert. In seinem Facebook-Profil brüstet er sich als “Facebook Owner”.

Mark Zuckerberg hatte schon vor Facebook mit ‘Facemash’ sein Talent Studenten für soziale Interaktion via Internet zu begeistern bewiesen. Auf dieser Plattform gaben Studenten eine Bewertung hinsichtlich der Attraktivität von Komilitonen ab. Der Erfolg von Facebook basiert in der Anfangsphase auf dem Bedürfnis von Studenten sich für Vorlesungen mit attraktiven Studentinnen einzutragen. Facebook bot einen Dienst, der zeigte, für welche Kurse sich jemand im nächsten Semester angemeldet hatte. Dies zeigt, dass Zuckerberg eigene Ideen konsequent weiterentwickelt hat.

Quote Zuckerberg (ABC World News, Diane Sawyer, 22.07.2010: “We did not sign a contract that says that he [Ceglia] has any right to ownership over Facebook.”

Gerichtsdokumente: Anklage gegen Facebook von Paul Ceglia

Buchtipp: The Facebook Effect

Facebook-Profil von Paul Ceglia

Facebook Movie: ‘The Social Networks’ (ab Herbst im Kino)

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Bildquelle: facebook.com

Auf Facebook flirten wie die Promis
Apr 14th, 2009 by Kevin Lancashire

Viele Nutzer des Netzwerks haben nur die Liebe im Kopf – Viva-Moderator Robin Rehmann und Sängerin Amanda Nikolic erzählen, wie sie anbändeln.

Robin in

 

Auch bei Facebook ist jetzt Frühling. Es wird geflirtet, was das Zeug hält. Die Auswahl ist schier grenzenlos. Schliesslich hat das weltgrösste soziale Netzwerk dieser Tage die Grenze von 200 Millionen aktiven Usern überschritten. Die nächste Liebe ist nur einen Klick weit entfernt. Davon profitiert auch MTV-Redaktor und VIVA-Moderator Robin Rehmann. «Ich spüre den Frühling vor allem in der Lendengegend», schreibt der Teilzeitsingle in der Statusänderung auf Facebook.
Der 28-Jährige ist auf Flirt-Mission bei den Jahrgängen 86 bis 76. Mit Erfolg: «Was mit virtuellem Anstubsen bei Facebook
begann, wurde nicht selten im echten Leben intensiviert.» Laut Rehmann kann man bei Facebook «lockerer und unverbindlicher Flirten».

Amanda in
Bild: Yves Kopp, http://www.foto-shootings.ch/

Installieren, klicken, flirten
Das schätzen auch andere User. Hunderttausende haben sogenannte Dating- Applikationen wie «Zoosk», «Are you interested?» oder «MyFlirt» installiert und klicken sich von Flirt zu Flirt. Sehr beliebt ist zudem die Chat Funktion. Davon kann ex-«Tears»-Mitglied Amanda Nikolic (30) ein Lied singen. «Ich werde oft angechattet», sagt die heutige «Gogomandy»- Sängerin, «von Männern, aber auch Frauen haben gewisse Anspielungen gemacht». Die Single- Frau ging nicht darauf ein. «Das ist mir zu unpersönlich.» Zudem: «Wirklich gut war noch kein Flirtversuch, eher einfallslos, mich kriegt man nicht so leicht.»

So funktionierts:

  • «Zoosk»
    Postleitzahl eingeben und los gehts: Mit dieser Anwendung kann man Leute aus der Umgebung kennenlernen. Derzeit sind bereits über 6 Millionen Facebook-Nutzer registriert.
  • «Are you interested?»
    Damit kann man virtuelle Geschenke an seine Liebsten versenden und dem Schwarm sein Interesse mitteilen. Fast 3 Millionen haben diese Applikation installiert.
  • «MyFlirt»
    Mit dieser Anwendung kann man sein Liebesleben organisieren. Fast 18 000 Facebook- Nutzer sind registriert.

Diese und weitere Anwendungen gibt es gratis auf folgender Website:
www.facebook.com/apps

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»  Substance:WordPress   »  Style:Ahren Ahimsa
© Kevin Lancashire