Das Internet-Portal Mx3 hat beste Verbindungen zur SRG, davon profitieren über 11 000 Bands.

Adrian Sieber (2.v.r.), Frontmann der Lovebugs. Bild: Lea Meienberg
Von Rock bis Jazz – die Website Mx3 gehört zu den grössten Plattformen für Schweizer Musik. Im Herbst 2006 von der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) lanciert, sind heute bereits über 11 000 Bands registriert. Darunter auch grosse Namen wie Lovebugs.
«Mx3 verbindet verschiedene Landes- und Sprachregionen der Schweiz und gibt so der Szene ein neues Selbstbewusstsein», sagt Frontmann Adrian Sieber.
Davon profitieren auch kleinere Bands wie die Zürcher Metal-Rocker 69 Chambers: «Auch wenn unsere Musik in der Schweiz nur ein kleines Publikum anspricht, nutzen wir diese Plattform, um uns zu präsentieren», sagt Frontfrau Nina Treml.
Mit der Gründung der Mxlab AG hat die SRG die Musikplattform unlängst ausgelagert. Damit steht Mx3 heute finanziell auf eigenen Beinen.
Konkurrent MySpace
«Für Bands und Musikfans bleiben die Nutzerkonten aber kostenlos», versichert Geschäftsleiter Dominik Born. Die Plattform will sich durch Werbung und Partnerschaften finanzieren.
Doch hat es Platz für eine weitere Musikplattform? Auf MySpace etwa erreichen Bands ein weltweites Publikum. «Auf Mx3 können sich Künstler nicht nur ihren Fans, sondern gezielt auch Schweizer Radiosendern und Konzertveranstaltern präsentieren», sagt Born. So haben auch unbekannte Bands eine reale Chance, vom Radio entdeckt und gespielt zu werden.
Bartosz Wilczek
www.mx3.ch

Nina Treml, Frontfrau der Zürcher 69 Chambers. Bild: Alois Jauch
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