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Schweizer Start-ups trotzen der Krise

Ob Terminkalender im Netz, Online-Speicher oder digitale Visitenkarte: Innovative Ideen haben auch in der Krise Konjunktur – vor allem bei Internet-Start-ups.

 

Amazee: In Krisen den Gemeinsinn für Projekte stärken

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Auf der Internet-Plattform Amazee können Nutzer Projekte initiieren und Gleichgesinnte finden. 2008 lanciert, sind heute rund 10 000 Nutzer registriert. Laut Mitgründerin und Finanzchefin Dania Gerhardt wirkt sich die Krise für Amazee negativ aus, «weil die Investorensuche erschwert wird». Positiv sei aber, dass die Gesellschaft in Krisenzeiten einen starken Gemeinsinn entwickelt. «Da ist Amazee als Produkt perfekt positioniert.»
www.amazee.com

 

Giveawine: Mit einem feinen Tropfen Freude bereiten

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Der Wein-Geschenkservice Giveawine will mit feinen Tropfen der Krise entgegentreten. «Unsere Auftragslage entwickelt sich positiv», sagt Jean-Paul Saija, Gründer der Online-Plattform. «Wir haben ein internationales Firmenkundennetz aufgebaut und bieten zum richtigen Zeitpunkt das richtige Produkt.» Denn Kundenmanagement sei in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Muss.
www.giveawine.ch

 

Doodle: 2,5 Millionen Nutzer pro Monat

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Mit Doodle kann man seit 2007 Terminumfragen im Internet lancieren – kostenlos und mit wenigen Klicks. Die Krise spürt Doodle nicht. Ob Umsatz, Anzahl Nutzer oder Anzahl Mitarbeiter: «Doodle wächst in jeder Hinsicht», sagt Gründer und CEO Michael Näf. 2,5 Millionen Anwender nutzen den Online-Dienst pro Monat. Acht Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen heute. «Der Bedarf, effizient Termine zu koordinieren, ist ungebrochen.»
www.doodle.com

 

Wuala:  Die Krise ist vom Tisch

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Die Idee zu Wuala entstand im Rahmen einer Masterarbeit an der ETH. Nach dem Startschuss im August 2008 nutzen heute mehrere Zehntausend Anwender den Online-Speicher. «Wir haben unser eigenes Erspartes investiert und konnten so ohne Fremdfinanzierung durchstarten», sagt Mitgründer und CEO Dominik Grolimund. Unlängst hat der französische Festplattenhersteller LaCie das Schweizer Start-up übernommen. Damit ist für Wuala die Krise vom Tisch.
www.wuala.com

 

Amiando: 50 000 Events administriert

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Mit Amiando kann man die Registrierung, Bezahlung und Einlasskontrolle eines Events abwickeln. 2006 startete der Online-Dienst und hat bis heute 50 000 Events administriert. Das Münchner Start-up hat mit Marc P. Bernegger Schweizer Verstärkung. In der Krise würden die Events zwar weniger Umsatz machen. «Das ist auch für uns nicht gut», sagt Verkaufsleiter Bernegger. Die Krise biete aber auch Chancen: «Veranstalter müssen sparen und setzen auf unseren kostengünstigen Service.»
www.amiando.ch

 

Poken: Digitale Visitenkarten entwickelten sich zum Verkaufsrenner 

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Das Lausanner Start-up hat digitale Visitenkarten entwickelt. Die Schlüsselanhänger, mit denen man soziale Daten etwa aus Facebook austauschen kann, wurden Ende 2008 lanciert. Mitten in der Wirtschaftskrise. Dennoch: «Die Verkaufszahlen schossen in die Höhe», sagt Gründer Stéphane Doutriaux. Soziale Netzwerke seien schliesslich im Trend.
www.doyoupoken.com

Von: Bartosz Wilczek

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