
Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein portables “sixth sense”-Gerät entwickelt, welches jede Oberfläche ein einen Touch-Screen verwandeln kann, den der User mit Handgesten (vgl. iPhone) bedient.
Mit dem Gadget lässt sich beispeilsweise durch eine Handbewegung eine virtuelle Uhr auf das eigene Handgelenk zaubern.
Die Tech-Gurus am MIT haben dazu eine Webcamera, einen batteriebetriebenen Projektor und ein Mobiltelefon mit ihrer Erfindung verkabelt, die wie Modeschmuck getragen werden kann. Die Signale von der Kamera und dem Projektor werden in Smartphones mit Internetverbindung eingespiesen. Alles in allem kosteten die Teile läppische 300 US-Dollar.
Das Gadget kann zum Beispiel auf ein Flugzeugticket schauen und den Benutzer informieren, ob das entsprechende Flugzeug Verspätung hat oder in einem Bücherladen zu einem beliebigen Buch Rezensionen oder Informationen über den Autor projezieren.
“Abgesehen davon, dass man mit dem Ding seine Fantasie ‘so cool wie Tom Cruise in Minority Report aussehen’ ausleben kann, kann das Gerät Sie mit allem verbinden, was vor Ihnen steht.” sagt Patty Maes vom MIT. “Wenn keine andere Oberfläche vorhanden ist, können sie sogar ihre eigene Hand als Projektionsfläche benutzen”.
Die Erfindung dürfte auch bei stockendem Small-Talk abhelfen. Künftig würden nämlich die Interessen des Gegenübers als Tagclouds auf dessen T-Shirt oder Anzug abgebildet. Damit die Projektion optimal erscheint, sollte das Gegenüber im wahrsten Sinne des Wortes eine “weisse Weste” haben.
eh
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