Auch Arnold Schwarzenegger und Yoko Ono haben einen eigenen Auftritt bei Twitter.

Twitter ist im Mainstream angekommen. Nicht nur, dass seit der Gründung im März 2006 weltweit bereits über sechs Millionen Nutzer registriert sind. Auch Promis wie Britney Spears, Monty Python-Ikone John Cleese, John Lennon-Witwe Yoko Ono oder Schauspieler und US-Gouverneur Arnold Schwarzenegger nutzen heute den Microblogging-Dienst.
Twitter ist so etwas wie ein Abonnement für Kurzmitteilungen im Internet. Wer bei www.twitter.com ein Konto eröffnet und sich als sogenannter Follower eines anderen Twitter-Nutzers einträgt, bekommt regelmässig Botschaften von maximal 140 Zeichen getwittert beziehungsweise auf Deutsch: gezwitschert.
Britney Spears liebt Japan
Und die Promis zwitschern, was das Zeug hält, machen dabei tüchtig PR, lassen dafür aber auch ein wenig in ihr Privatleben blicken. Britney Spears hat bereits über 31‘000 Follower, denen sie bis heute rund 70 Mitteilungen gesendet hat.
«I just took my babies to our new home and they loved it!», hat Britney, ganz die Mama, unlängst geschrieben. Daneben erfährt der Follower, dass der Popstar offenbar Japan liebt («I enjoyed a walk in a botanical garden and got to see a Japanese wedding») und vom Besuch eines buddhistischen Tempels ganz entzückt war («It was so beautiful!»).
Arnold Schwarzenegger schreibt Barack Obama Briefe
Arnold Schwarzenegger präsentiert sich auf Twitter mehr als US-Gouverneur, denn als Schauspieler («Sent letter to President Obama today»). John Cleese lässt seinen britischen Humor aufblitzen («Talking about Palin and Parrots») und Yoko Ono träumt auch im Netz vom Weltfrieden («When you say ‹I love you› to somebody, you are saying it to the universe»).
Auch wenn viele Promi-Fälscher im Internet unterwegs sind, bei den genannten Twitter-Auftritten kann man laut der britischen Zeitung «guardian.co.uk» davon ausgehen, dass die echten Promis dahinterstecken. Das bedeutet aber nicht, dass Arnold Schwarzenegger und Co. die Einträge auch eigenhändig ins Netz tippen. In so manchen Fällen zwitschern uns vielmehr ihre Angestellten etwas vor.
Britney Spears zum Beispiel suchte unlängst einen «2.0 Media Manager», der ihre Auftritte bei YouTube, Facebook, MySpace und Twitter redaktionell betreuen soll. (wil)
Promis bei Twitter:
Britney Spears
Arnold Schwarzenegger
Yoko Ono
John Cleese
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