Der digitale Lifestyle wird zum Politikum: Dass Barack Obama einen iPod hat, teilte tatsächlich der Sprecher des designierten US-Präsidenten mit.

Noch bevor Barack Obama nach seiner Wahl zur Siegesrede vor seine jubelnden Anhänger trat, tippte er einen Eintrag auf MySpace. Wir haben Geschichte gemacht, schrieb der designierte amerikanische Präsident in sein Profil.
Dass sich Obama auch via Internet bei seinen Wählern bedankt, kommt nicht von ungefähr. Schliesslich hat der Demokrat die US-Wahl mit Hilfe des Internets gewonnen. Wie kein anderer Politiker hat es Obama verstanden, die US-Bürgerinnen und -Bürger auch über soziale Netzwerke zu mobilisieren.
Heftige Bestürzung in der Internetgemeinde
Nun ist der US-Wahlkampf vorbei, die Internetgemeinde wacht aber weiterhin über ihr Idol – und sorgt sich offenbar nicht nur um seine politischen Entscheide, sondern auch um den digitalen Lifestyle des zukünftigen US-Präsidenten.
Dass sich Obama während des Wahlkampfs als Mac-Fan outete, freute nicht nur Steve Jobs. Umso bestürzter war die Reaktion unter den Apple-Jüngern, als US-Blogs kürzlich vermeldeten, Barack Obama sei in einem Fitnessstudio mit einem MP3-Player aus dem Hause Microsoft gesichtet worden. Ein grosses Wehen und Klagen herrschte in der US-Internetgemeinde.
Stellungnahme gegenüber dem «Wall Street Journal»
Doch nun kommt heraus, dass alles nur ein Missverständnis ist. Ein Sprecher von Barack Obama stellte gegenüber dem renommierten «Wall Street Journal» unmissverständlich klar: Der designierte Präsident besitzt einen iPod. Der vermeintliche Microsoft-Player aus dem Fitnesscenter war also vermutlich nur geliehen, mutmassen Blogger.
Und die Moral von der Geschichte: Brack Obama sollte tunlichst seine Wahlversprechen einhalten. Denn zumindest die Internetgemeinde hat ein gutes Gedächtnis. wil
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