SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
«Anzahl Pixel bedeutet nicht Qualität»
Sep 15th, 2008 by Tobias Chi

Marcel Bügler, Fotofachmann bei der Foto Bären Optik AG in Zürich

Buegler 01 in «Anzahl Pixel bedeutet nicht Qualität»

Kann eine 5-Megapixel-Handy-Kamera mit einer digitalen Kompaktkamera Schritt halten?
Marcel Bügler: Zuerst einmal ist festzuhalten: Die Anzahl Pixel bedeutet nicht automatisch Qualität. Sehr viel hängt vom Zusammenspiel der einzelnen Komponenten ab.

Was heisst das genau?
Wenn man eine Kamera mit 5 Megapixeln besitzt, deren Objektivleistung nicht ausreicht, um die Bildinformationen detailgetreu aufzunehmen, dann nützt die Anzahl Pixel wenig. Gerade bei den miniaturisierten Kameramodulen flacher Handys muss bei der Grösse und somit der Qualität des Objektivs gespart werden. Eine Kamera mit vielen Pixeln, aber schlechtem Objektiv, ist vergleichbar mit einem Ferrari, den man nur in der 30er-Zone fahren kann.

Ist man mit einer digitalen Kompaktkamera also immer noch besser beraten?
Es kommt immer auf den Zweck und die Ansprüche an. Für Schnappschüsse im Ausgang geben sich viele mit Handy-Kameras zufrieden. Für detailreiche Panoramabilder des Grand Canyon hingegen kommen Sie an einer Spiegelreflex nicht vorbei. Ein Kriterium ist auch, ob man die Fotos nur am Bildschirm oder auch auf Papier haben will. Spätestens hier werden die Unterschiede sichtbar.

Welche Kamera nehmen Sie in die Ferien mit?
Im Familienurlaub bleibt meine sieben Kilogramm schwere Ausrüstung manchmal zu Hause, aber eine meiner Kompaktkameras ist immer mit dabei. (chi)

Facebook: Prominente berichten über ihre Erfahrungen mit dem Netzwerk
Sep 2nd, 2008 by Bartosz Wilczek

Per Klick zum Trinkgelage: Was man sonst noch mit Facebook anstellen kann oder doch besser lässt, verraten fünf Prominente.

Promis Facebook G 01 in Facebook: Prominente berichten über ihre Erfahrungen mit dem Netzwerk

Seit sich Hunderte von Jugendlichen in Schweizer Grossstädten zum «Botellón» treffen, ist hinlänglich bekannt, dass man die Massen via Facebook zu allerhand Unfug mobilisieren kann. Das soziale Netzwerk hat freilich auch positive Seiten.

«Facebook ist das ideale Verwaltungsprogramm für Bekanntschaften», sagt der grüne Nationalrat Bastien Girod. Nutzer können auf dem Internetportal facebook.com eigene Profile mit persönlichen Informationen und Fotos erstellen und diese mit den Profilen von Freunden verlinken.

Dadurch werden auch deren Freunde sichtbar und man erkennt, wer mit wem über welche Beziehungen verknüpft ist. Der Umgang innerhalb der Facebook-Gemeinschaft ist unkompliziert. «Es besteht weniger Verpflichtung als bei normaler E-Mail-Kommunikation», sagt Taschen-Designer Daniel Freitag.

100 Millionen Nutzer
2004 durch den Harvard-Studenten Mark Zuckerberg gegründet, sind heute weltweit bereits 100 Millionen Personen bei Facebook registriert. Die Konkurrenz-Plattform MySpace ist mit 200 Millionen Anwendern zwar noch immer doppelt so gross, doch Facebook holt auf.

Laut Angaben des US-Marktforschers comScore ist Facebook die am stärksten wachsende Internet-Gemeinschaft der Welt. Vor allem in Europa, im Nahen Osten und in Afrika hat Facebook im letzten Jahr an Boden gewonnen.

In Kontakt bleiben
Facebook wird in erster Linie im privaten Rahmen genutzt. «Ich bin dabei, um mit meinen Freunden in Kontakt zu bleiben und Klatsch auszutauschen», sagt Xenia Tchoumitcheva, Vize-Miss-Schweiz 2006. Und Viva-Moderator Robin Rehmann will «mit möglichst vielen Frauen gleichzeitig flirten».

Als PR-Instrument dringt Facebook aber immer mehr auch ins Business vor. Sängerin Börni Höhn etwa betreibt eine Fan-Seite. Und für Bastien Girod dient Facebook auch für die politische Kommunikation: «Es besteht die Möglichkeit, politische Initiativen und Gruppen zu lancieren und zu unterstützen.»

Xenia Tchoumitcheva, Vize-Miss-Schweiz 2006 und Model
Anzahl Freunde: ca. 400
Dos: «Ich nutze den Chat sehr häufig, mittlerweile sogar häufiger als den MSN Messenger. Und dann mag ich auch das Spiel ‹Friends for Sale› – teilweise resultiert ein richtiger Wettkampf darüber, wer sich den Freund ergattern kann.»
Don’ts: «Das Spiel ‹Fantasy Stock Exchange›. Es ist zwar eine gute Übung für den An- und Verkauf von Aktien. Das Spiel ist aber zu langsam und leider auf den amerikanischen Markt beschränkt.»

Börni Höhn, Sängerin
Anzahl Freunde: 73
Dos: «Man kann sich ganz verschiedenen lustigen Gruppen anschliessen. Zum Beispiel gibt es die Gruppe ‹Ich habe eine Party mit Big-Head überlebt› – ich finde das ziemlich cool.»
Don’ts: «Wenn man eine Beziehung hat und diese nicht preisgeben will, dann klickt man besser nicht auf ‹Ist jetzt in einer Beziehung›. Aber ich spreche da nicht von mir.»

Robin Rehmann, VIVA Schweiz Moderator
Anzahl Freunde: 621
Dos: «Ich finde es super, unkompliziert und schnell Einladungen für Events zu versenden. Am liebsten schaue ich mir aber selbstgemachte Handy-Videos von Facebook-Freunden an und natürlich produziere ich auch selber welche.»
Don’ts: «Spam! Es reicht wirklich, einmal eine Event-Einladung zu versenden. Alles andere finde ich störend.»

Daniel Freitag, Taschen-Designer
Anzahl Freunde: 109
Dos: «Wichtig ist, nur Leute in die eigenen Kontakte aufzunehmen, die man persönlich kennt. Ich kenne alle meine Facebook-Kontakte persönlich. Das sind alles gute Freunde und Bekannte von mir. Eine konsistente Gruppe von Leuten vereinfacht den Umgang miteinander.»
Don’ts: «Ich installiere in der Regel keine zeitfressenden Applikationen.»

Bastien Girod, grüner Nationalrat
Anzahl Freunde: 289
Dos: «Die Anwendung ‹I am Green› macht sich sehr gut. Damit kann man bei jeder Nachricht ein kleines ökologisches Geschenk mitsenden, das wirklich nicht mehr als einige Bytes verbraucht.»
Don’ts: «Persönlich finde ich die Einladungen zu Facebook-Anwendungen nicht sehr sinnvoll. Man sieht ja selber, welche Anwendungen die eigenen Freunde verwenden.»

Von: Bartosz Wilczek

SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
»  Substance:WordPress   »  Style:Ahren Ahimsa
© Kevin Lancashire