SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
Beats & Loops: Nur die besten Zutaten ergeben einen feinen Mix
August 5th, 2008 by Bartosz Wilczek

Neue Talente braucht das Land, findet DJ Noise. Drei Gadgets für eine musikalische Fingerübung gibt es schon mal hier.

Noise G 01 in Beats & Loops: Nur die besten Zutaten ergeben einen feinen Mix

Zum 17. Mal startet diesen Samstag die Street Parade zu einer Art Techno-Volksfest am Zürcher Seebecken. Ohne die Street Parade «gäbe es in der Schweiz aber auch den Underground nicht mehr», sagt Patrick Finger, besser bekannt als DJ Noise. Das Zürcher DJ-Urgestein legt am Samstag beim Kongresshaus auf und präsentiert zur Street Parade eine eigene CD.

Tipps vom Profi
Schade sei, so DJ Noise, dass die Verantwortlichen kaum noch Schweizer DJs für die Street Parade engagieren. Neue Talente sind also gesucht. In diesem Sinn will der Zürcher schon seit längerem eine DJ-Schule gründen, «doch bisher kam immer etwas dazwischen». Zur Grundausrüstung eines DJs gehören zwei CD-Player und ein Mischpult. «Auf Plattenspieler und Vinyl kann man heutzutage gut verzichten.» Ein «vernünftiger CD-Player» etwa von Pioneer kostet um die 900 Franken, das Mischpult gibt es als Occasion ab 300 bis 500 Franken. Für Einsteiger reicht das.

Tracks im Netz
Und dann darf natürlich auch eine sorgfältig sortierte CD-Sammlung nicht fehlen – oder «eine funktionierende Kreditkarte». Denn auf Websites wie «beatport.com» oder «dj-download.com» stehen die Tracks «legal zum Download bereit». Diese mixt DJ Noise mit dem Programm Traktor DJ Studio in Verbindung mit FinalScratch. Für Einsteiger und Fortgeschrittene bieten auch die folgenden neuesten Musik-Gadgets einen kreativen, wenn auch nicht ganz günstigen Zugang in die Welt der elektronischen Musik.

Der mobile Alleskönner
Der Pacemaker ist nicht grösser als ein Brillenetui, vereint aber ein ganzes DJ-Equipment. Dank dem kleinen Gerätchen des schwedischen Herstellers Tonium hat der DJ ein Mischpult, zwei Plattenspieler und sein Musikarchiv auch unterwegs stets griffbereit. Der Pacemaker verfügt über 120 GB Speicher. Mit den beiden runden berührungsempfindlichen Bedienelementen kann man Mixes kreieren. Für zusätzliche Funktionen wie Loops, Hall-Effekte oder die Veränderung von Höhen und Tiefen gibt es spezielle Tasten. Über den Kopfhörer kann man die Tracks probehören.

Preis: 947 Franken.
www.djpacemaker.ch

Der innovative Soundtüftler
Der japanische Medienkünstler Toshio Iwai hat es entworfen. Und Yamaha hat es gebaut. Das Tenori-On ist eine Schnittstelle für «visuelle Musik» und soll auch Peter Gabriel und Björk zu innovativen Klängen inspiriert haben. Die Matrix des Tenori-On hat 16 mal 16 LED-Tasten, erfüllt Eingabe- beziehungsweise Spielfunktionen und ist zudem ein Display. Durch die Bedienung und die Interaktion mit den LED-Tasten sowie dem Licht, das sie erzeugen, kann der Soundtüftler eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten nutzen. Aufnahmen kann man auf bis zu 16 Ebenen auch gleichzeitig abspielen.

Preis: 1390 Franken.
www.tenori-on.yamaha-europe.com

Das vielseitige Trio
Korg, der japanische Hersteller von Keyboards, präsentiert drei brandneue USB-Controller für den Computer und liefert damit ein Musikstudio im Kleinformat für zu Hause. Der nanoKEY hat 25 anschlagsdynamische Tasten und eignet sich bestens zum Komponieren am Computer. Mit dem nanoPAD wiederum kann man die passenden Rhythmen programmieren oder auch Akkorde speichern und diese per Tastendruck wiedergeben. Und mit dem nanoKONTROL liefert Korg noch das passende Mischpult, mit neun Fadern, neun Drehreglern und 18 Schaltern.

Voraussichtlich ab Ende 2008 auf dem Schweizer Markt.
www.korg.de

Von Bartosz Wilczek


blog comments powered by Disqus
SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
»  Substance:WordPress   »  Style:Ahren Ahimsa
© Kevin Lancashire